Aktuelles - Artikel

Es gibt wenige Bilderbücher, deren Illustrationen auch haptisch erfahrbar sind. Für blinde Kinder und Kinder mit eingeschränktem Sehvermögen ist das ein großes Problem. Bilderbücher für sie sind aufwendig in der Produktion und im Vergleich zu herkömmlichen Büchern sehr teuer. Doch die Entwicklung von Sprach- und Lesefähigkeiten ist für blinde und sehbehinderte Kinder genauso wichtig wie für sehende.
Im Alltag sind viele Lesevorbilder weiblich, ganz gleich ob beim Vorlesen oder Selbstlesen. So rutscht das Lesen oft in ein weibliches Rollenbild und bietet für Jungen wenig Identifikationspotential. Sie begeistern sich oft für andere Texte als ihre weiblichen Lesevorbilder. Häufig haben Jungen ein größeres Interesse an Sachtexten, Spannungs- und Abenteuerliteratur. Bestimmte Protagonistentypen kommen bei Jungen außerdem deutlich besser an als bei Mädchen.
Maria Rauschenberger wurde 2017 für ihr Promotionsprojekt „Spielerische Erkennung der Lese-/Rechtschreibstörung“ (ein Diagnosespiel) mit dem Deutschen Lesepreis in der Kategorie „Ideen für morgen“ ausgezeichnet. Um eine ausreichend große Datenmenge für das Spiel zu erhalten, werden noch Probandinnen und Probanden zwischen acht und zwölf Jahren mit und ohne besondere Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben gesucht.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtbibliothek Nordhorn veranstalteten am 3. November 2017 einen Leseabend für ihre Lesescouts.
Mit der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU) wird das Leseverständnis von Viertklässlerinnen und Viertklässlern überprüft und verglichen. Die Lesekompetenz wird anhand von standardisierten Tests zu Sach- und Erzähltexten ermittelt. Seit 2001 werden alle fünf Jahre neue Daten erhoben, zuletzt 2016.
Für drei Monate begleitet Samira Shehada als Praktikantin die Arbeit in der Akademie für Leseförderung Niedersachsen. Sie floh im Winter 2014 aus Damaskus in Syrien, wo sie als Lehrerin arbeitete.
Am 8. November 2017 veranstaltete die Akademie für Leseförderung Niedersachsen ihre dritte Herbstakademie. „Peer to Peer: Kinder und Jugendliche als Akteurinnen und Akteure in der Leseförderung“ lautete das Thema in diesem Jahr. Die Tagung fand in der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek statt und wurde von rund 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Schulen und Bibliotheken sowie Ehrenamtlichen aus dem Bereich Leseförderung besucht. Unterstützt wurde die Herbstakademie von der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek, dem Niedersächsischen Kultusministerium und der Stiftung Lesen.
Am 17. November 2017 fand der Bundesweite Vorlesetag zum 14. Mal statt. Mehr als 172.000 Vorleseaktionen wurden an diesem Tag in Deutschland durchgeführt. Initiiert und veranstaltet wird der Vorlesetag von Stiftung Lesen, Deutsche Bahn Stiftung und Die Zeit.
Kinder- und Jugendbuchwoche in Hannover Zwischen dem 6. und dem 10. November 2017 verwandelte sich das Künstlerhaus der Stadt Hannover in eine Leseoase. Die Stadt Hannover organisiert die Kinder- und Jugendbuchwoche „Beste Freunde – Geschichten von Tier und mir“ gemeinsam mit dem Friedrich-Bödecker-Kreis e. V.

Seiten

Impressum | Datenschutz | rechtliche Hinweise | Sitemap | Archiv