Aktuelles - Artikel

Die Kinderbuchautorin Nina Weger wurde von der Interessengruppe Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels als Lesekünstlerin des Jahres 2018 ausgezeichnet. Der Preis wurde im März im Rahmen der Leipziger Buchmesse verliehen.
Die Stiftung Lesen wird bis voraussichtlich 2022 die Einrichtung von media.labs und weiteren Leseclubs unterstützen, denn auch in der zweiten Phase von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ stehen dafür Fördermittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bereit.
Die Josefschule Emmeln ist eine verlässliche Grundschule und bietet an drei Tagen wöchentlich ein Nachmittagsangebot für die Schülerinnen und Schüler, zu dem auch Angebote der Leseförderung gehören.
Suchmaschinen machen es Schülerinnen und Schülern bequem, Informationen zu unterschiedlichen Themen zu finden. Zu einer richtigen Recherche gehört jedoch weit mehr. Eine Quelle muss evaluiert und ihr Kontext berücksichtigt werden. Bibliotheken bieten für diese Recherchearbeit viel Unterstützung.
Dr. Steffen Gailberger forscht an der Ruhr-Universität Bochum zu Kognition und Lesen. Dabei ist der Schnittstellenbereich zwischen Lesen und Hören ein Schwerpunkt. Neben Forschung und Lehre berät er die Akademie für Leseförderung Niedersachsen wissenschaftlich.
Die Bürgerstiftung Wolfsburg veranstaltete gemeinsam mit weiteren Partnern des Lesenetzwerks Wolfsburg am 18. Februar 2018 bereits zum sechsten Mal einen Bilderbuch-Sonntag. Zwischen 11 und 17 Uhr besuchten rund 800 Interessierte den Bilderbuchsonntag im Wolfsburger Alvar-Aalto-Kulturhaus. Unter ihnen waren vor allem Familien mit Babys und Kleinkindern; oft waren auch Geschwister und Großeltern mit dabei.
Am Theodor-Heuss-Gymnasium in Wolfsburg wird die Freude am Lesen gefördert, denn wer gerne liest, liest viel und wer viel liest, der steigert seine Lesekompetenz. Diese wiederum kommt der gesamten Schulbiografie eines Kindes zugute. Mit der Schülerbücherei Zeilenzauber hat das Gymnasium dem Lesen einen eigenen Raum gegeben, in dem neben dem regulären Lese- und Leihbetrieb auch attraktive Veranstaltungen stattfinden. Sie ist mit gemütlichen Sitzsäcken ausgestattet, sodass die Schülerinnen und Schüler dort gerne verweilen.
Die Gerhart-Hauptmann-Realschule (GHRS) in Hannover ist eine Realschule mit offenem Ganztagsangebot. Viele Schülerinnen und Schüler der GHRS kommen aus Familien, in denen wenig gelesen wird. Daher ist sich die GHRS ihrer Verantwortung als Institution der Lesesozialisation besonders bewusst und bindet das Lesen möglichst vielfältig in den Schulalltag ein.
Es gibt wenige Bilderbücher, deren Illustrationen auch haptisch erfahrbar sind. Für blinde Kinder und Kinder mit eingeschränktem Sehvermögen ist das ein großes Problem. Bilderbücher für sie sind aufwendig in der Produktion und im Vergleich zu herkömmlichen Büchern sehr teuer. Doch die Entwicklung von Sprach- und Lesefähigkeiten ist für blinde und sehbehinderte Kinder genauso wichtig wie für sehende.
Im Alltag sind viele Lesevorbilder weiblich, ganz gleich ob beim Vorlesen oder Selbstlesen. So rutscht das Lesen oft in ein weibliches Rollenbild und bietet für Jungen wenig Identifikationspotential. Sie begeistern sich oft für andere Texte als ihre weiblichen Lesevorbilder. Häufig haben Jungen ein größeres Interesse an Sachtexten, Spannungs- und Abenteuerliteratur. Bestimmte Protagonistentypen kommen bei Jungen außerdem deutlich besser an als bei Mädchen.

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