Aktuelles - Medientipps

Reime und Kinderverse gibt es in jeder Sprache und sie werden von Generation zu Generation mündlich weitergegeben. Oftmals werden sie mit Bewegungen gesprochen oder es gibt eine passende Melodie. Sie spiegeln die Kultur wider, aus der sie kommen. Namen, Orte, Tiere und Alltagsgegenstände, die typisch für das entsprechende Land sind, werden in den Texten genannt. Reime ähneln sich häufig auch in unterschiedlichen Sprachen.
Wie kann man Geschichte lebendig und anschaulich vermitteln? Einen höchst interessanten Weg wählt das von der russischen Autorin Alexandra Litwina geschriebene und der russischen Illustratorin Anna Desnitskaya illustrierte Bildersachbuch „In einem alten Haus in Moskau“. Im Zentrum steht dabei die Familie Muromzew, die in einer Moskauer Altbauwohnung lebt. Als Leserin bzw. Leser begleitet man diese Familie von 1902 bis 2002 über 100 Jahre lang und erlebt dabei nicht nur Familien-, sondern auch die Geschichte des Landes hautnah mit.
Als erzieherische Maßnahme werden 14 Schülerinnen und Schüler aus reichen Elternhäusern auf das Schulschiff Marie geschickt. Doch der Segelturn verläuft anders als erwartet: Nach und nach verschwinden sowohl die Lehrkräfte als auch die gesamte Schiffsbesatzung, die technischen Geräte funktionieren nicht mehr. Die Jugendlichen sind mitten im Indischen Ozean auf sich allein gestellt und kämpfen ums Überleben. Zusätzlich werden sie von einem Unbekannten erpresst und müssen terroristische Aufgaben erfüllen, wobei auch andere, unbeteiligte Personen zu Schaden kommen.
Eier sind wahre Naturwunder und so macht sich Britta Teckentrup mit „Das Ei“ auf, dieses Wunder zu ergründen. In kurzen Texten geht sie unserer Faszination für die Krümmung des Eis auf den Grund und erklärt, wie ein Ei aufgebaut ist, was es für Nester gibt, welche Tiere überhaupt Eier legen und natürlich auch, welche Traditionen und Mythen sich ums Ei ranken. Dabei zeigt sich wie universell und zugleich vielseitig das Ei ist. Es gibt unterschiedliche Farben, Größen und begrenzt auch Formen.
Eva Sixt geht in „Hasenfest und Hühnerhof“ Fragen nach, die nicht nur, aber natürlich auch zu Ostern gestellt werden. Hasen, Kaninchen und Hühner stehen dabei im Mittelpunkt. Sixt zeigt, wie sich in einem befruchteten Ei ein Küken entwickelt, wie es aufwächst und wie individuell die Natur die Eier unterschiedlicher Vogelarten geprägt hat. Mit der Aufschlüsselung der Codierung von Hühnereiern nach Haltungsbedingungen werden auch praktische Informationen mit Alltagsbezug gegeben.
Kann man eine Familie eingipsen, damit sie nicht auseinanderfällt? Die Geschichte beginnt mit lauter Katastrophen. Fitz (12 Jahre) wird Augenzeugin eines Fahrradunfalls, den ihr Vater und ihre jüngere Schwester Bente (9 Jahre) im Winter auf eisglatter Straße erleben. Bei diesem Unfall gerät Bentes Ringfinger unter einen Schlitten und die Fingerkuppe wird abgeschnitten. Auf schnellstem Wege fahren die drei in die Notaufnahme des Krankenhauses.
Linus, Albert und Roman haben einen überdurchschnittlichen IQ, kennen sich sehr gut mit Computern, Zahlen und Geschichte aus, mögen LAN-Partys und bilden zusammen den Theoretikerclub. Im alltäglichen Leben ergeben sich jedoch im Umgang mit anderen Klassenkameraden, Mädchen und insbesondere mit Alberts Schwester Alba und deren Freundinnen immer wieder Probleme. In einem speziell für sich angelegten Blog tauschen sich die Jungs aus und schmieden Pläne, die gut durchdacht sind und für alle Eventualitäten eine Lösung bereithalten, in der Praxis jedoch die ein oder andere Schwäche aufweisen.
Lesenlernen ist ein komplexer Prozess, der einigen Kindern besonders schwerfällt. Für diese Kinder ist das Lesen mit großer Anstrengung und aufgrund mangelnden Erfolgs häufig mit Stress und Frust verbunden. Wie Hunde die Leseförderung unterstützen können, zeigen Andrea Beetz und Meike Heyer in diesem Fachbuch auf. Zunächst werden ausführlich die Grundlagen der Lesedidaktik wie beispielsweise die Einflussfaktoren auf den Leseprozess und Lautleseverfahren zur Förderung der Leseflüssigkeit dargestellt und positive Effekte von Tieren in der pädagogischen Arbeit genannt.
Wer hat nicht irgendwann einmal große Sorgen? Der Maulwurf jedenfalls hätte gern Freunde und findet einfach keine. Da erinnert er sich an den Rat seiner Großmutter: „… Wenn du Sorgen hast, dann machst du am besten einen großen Schneeball. Den wälzt du vor dir her und sprichst dir dabei alles von der Seele. Das vertreibt den ganzen Kummer.“ So beginnt er, einen Schneeball zu rollen, der immer größer wird. Tief in seine Sorgengedanken versunken, merkt der Maulwurf nicht, dass er nach und nach Tiere, die den herannahenden Schneeball nicht bemerken, mit in den Schneeball einrollt.
Herr Eisbär, der sich weder in seiner zu kleinen Wohnung noch in der lauten und engen Stadt wohlfühlt, ist stets so schlecht gelaunt, dass er nicht einmal Eis essen mag. Er hat nur einen Wunsch, nämlich nach Hause zu kommen. Aber wo sein Zuhause eigentlich ist, weiß er nicht.

Seiten

Impressum | Datenschutz | rechtliche Hinweise | Sitemap | Archiv