„Lesescouts“ starten ins neue Schuljahr

7 weitere Schulen beteiligen sich in Niedersachsen am Projekt der Stiftung Lesen

Jugendliche begeistern Gleichaltrige für das Lesen! Dieses denkbar einfache und deswegen so erfolgreiche Grundprinzip liegt dem Projekt „Lesescouts“ der Stiftung Lesen zugrunde, das 2012 in Niedersachen gestartet ist. An zehn Projektschulen starteten 2012 die ersten Lesescout-AGs mit Jugendlichen, die in ihrer Schule die Lust am Lesen wecken wollten. Seither ist das Projekt stetig gewachsen. Zum Schuljahr 2014/15 werden nun sieben weitere Schulen aus ganz Niedersachsen eine solche AG im Rahmen des Nachmittagsangebots einrichten. Damit wird das Projekt in Kooperation mit der Akademie für Leseförderung Niedersachsen und mit finanzieller Unterstützung des Niedersächsischen Kultusministeriums erfolgreich fortgesetzt. In Niedersachsen wird zudem ein besonderer Schwerpunkt auf die Kooperation mit der Öffentlichen Bibliothek gelegt.

Die Projektidee basiert auf dem so genannten „Peer- Group-Effekt“ und damit auf der Tatsache, dass Meinungen und Empfehlungen von Mitschülerinnen und Mitschülern häufig einen viel höheren Stellenwert besitzen und motivierender sind als Ratschläge von Eltern oder Lehrkräften. Jugendliche „Lesescouts“ vermitteln ihre Erfahrungen und ihre Lesebegeisterung zum Beispiel in Lesenächten, bei Bücherpartys oder Vorleseaktionen. In wöchentlichen AG-Stunden werden die Vorhaben geplant. Die Lesescouts selbst stärken durch ihr Engagement ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen. Unterstützt werden sie durch eigene Workshops der Stiftung Lesen. Auch die Akademie für Leseförderung steht den Jugendlichen wie den betreuenden Lehrkräften mit vielseitigen Tipps zur Seite. Umgekehrt fanden viele Aktionen der Lesescouts ihren Weg in den Lesekalender des Jahres 2014 der Akademie und werden so auch über die Schulgrenzen hinaus verbreitet.

Bei Interesse an dem Projekt können sich Lehrkräfte der Sekundarstufe an Frau Viktoria Bothe (Akademie für Leseförderung) oder an Frau Sarah Rickers (Stiftung Lesen) wenden. Informationen finden Sie zudem unter Lesescouts bei der Akademie für Leseförderung sowie auf der Projektseite der Stiftung Lesen.

(Foto: Andrea Steinbrecher/Stiftung Lesen)

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