Praxistipp: Die Tierwelt auf den Kopf gestellt

Unter diesem Motto trafen sich 18 Jungen und 10 Mädchen der Klassenstufen fünf bis sieben an den Projekttagen des Gymnasiums „In der Wüste“ in Osnabrück. Sie hörten, schrieben und lasen Geschichten über verschiedene Tiere und ihre Lebensräume.

Dazu fanden die Schülerinnen und Schüler am ersten Projekttag bei einem Besuch im Osnabrücker Zoo heraus, wo ihre Lieblingstiere eigentlich leben. In kleinen Gruppen und mit Fotoapparaten ausgestattet bot sich die Gelegenheit verschiedene Arten und deren Lebensräume zu erkunden. Anschließend erhielten sie die Aufgabe, zu überlegen, was passieren könnte, wenn die Tiere sich plötzlich in einem fremden Lebensraum wiederfinden würden.

Am zweiten Tag schrieben oder zeichneten die Schülerinnen und Schüler dazu Geschichten auf: So trieb sich der Serval in der Großstadt herum, die Schildkröte fragte sich, was sie auf dem Eis mache, die mitteleuropäische Schlange wanderte in den Regenwald aus, der Polarfuchs unternahm einen Ausflug in die Wüste und der Pfau wurde König auf einer Insel. Zusätzlich bastelten die Jungen und Mädchen zu ihren Geschichten eine Laterne oder einen Guckkasten. Zum Abschluss wurden am dritten Projekttag die Geschichten vorgelesen und gemeinsam mit den Laternen und Guckkästen in einer Ausstellung präsentiert.

Projektidee: Dr. Bettina Heck, Annette Heusinger von Waldegge
Fotos: Dr. Bettina Heck

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