Schüler brauchen „Raum fürs Lesen“

Schmökern, Recherchieren, Vorlesen und Verweilen – das alles braucht seinen Platz in der Schule. Leseräume oder Schulbibliotheken sind wichtig, um die Leseförderung im Unterricht zu unterstützen und die Schülerinnen und Schüler auch in ihrer Freizeit zum Lesen zu bringen. Die von der Akademie für Leseförderung Niedersachsen herausgegebene Broschüre „Raum fürs Lesen“ präsentiert fünf niedersächsische Schulbibliotheken und ihre Leseförderkonzepte.

Die Beispiele zeigen unterschiedliche „Räume fürs Lesen“: Die St. Ursula Schule in Lüneburg nutzt ihre Schulbücherei als Selbstlernzentrum, das durch ehrenamtliche Unterstützung auch außerhalb der Schulzeit geöffnet ist. Die Lise-Meitner-Schule in Stuhr hat eine LeseOase mit vielen Rückzugsmöglichkeiten eingerichtet. Die Schulbibliothek der Gesamtschule Schinkel in Osnabrück holt die Freizeitinteressen der Schülerschaft in ihre Räume. Das Hainberg-Gymnasium in Göttingen verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und nutzt die gesamte Schule als Leseraum. Und die Schülerfirma des Max-Planck-Gymnasiums in Delmenhorst belebt die Räume der Schulbibliothek.    

Die Broschüre ist die zweite Publikation der dreiteiligen Reihe „Niedersachsen auf dem Weg zur Leseschule“, die von der Akademie für Leseförderung Niedersachsen mit Unterstützung des Niedersächsischen Kultusministeriums veröffentlicht wird. Die erste Ausgabe ist 2015 unter dem Titel „Zeit fürs Lesen“ erschienen und steht ebenso wie die Ausgabe „Raum fürs Lesen“ zum kostenlosen Download zur Verfügung. Printversionen der Broschüren können für eine Schutzgebühr von 3,- € pro Heft per E-Mail (alf@gwlb.de) bestellt werden. Die dritte Ausgabe „Partner fürs Lesen“ erscheint im Sommer 2016.  

 

Titelfoto: BBS Verden

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