Tablets und Smartphones im Deutschunterricht

30. Jahrestagung der AG Medien

Jeder Jugendliche zwischen 12 bis 19 Jahren besitzt nach der neuesten Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest ein Handy. In der Presse werden Smartphones und Tablets als die technische Innovation gepriesen. Doch: „Worin besteht jenseits motivationaler Aspekte der didaktische Mehrwert von Tablets und Smartphones im Hinblick auf die Vermittlung zentraler Kompetenzen im literatur- und sprachdidaktischen Bereich?“, fragt Prof. Dr. Thomas Möbius. Der Professor für „Germanistische Literaturdidaktik“ der Justus-Liebig-Universität Gießen richtete deshalb die 30. Jahrestagung der AG Medien zum Thema „Tablets und Smartphones im Deutschunterricht“ am 11. und 12. Juli 2014 im Schloss Rauischholzhausen aus.

Die AG Medien ist eine wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft innerhalb des Vereins „Symposion Deutschdidaktik e. V.“. Ihr Ziel ist die Erforschung von Medien als Mittel und Gegenstand des Deutschunterrichts, ihr Zweck der wissenschaftliche Austausch. Dazu trifft sie sich einmal im Jahr an einer deutschen Hochschule.

So kamen Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Institutionen und Einrichtungen (Universität, Pädagogische Hochschule, Goethe-Institut, Akademie für Leseförderung Niedersachsen, Schule) zusammen und diskutierten Einsatzmöglichkeiten von Smartphones und Tablets in den Bereichen „Literaturunterricht“, „Sprachunterricht“ und „Deutsch als Fremd- und Zweitsprache“. Dabei wurden aktuelle Lese- und Sprachförderprojekte, Lernspiele und digitale Schulbücher vorgestellt, deren Praxistauglichkeit diskutiert sowie Unterrichtserforschungen präsentiert und besprochen.       

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