Von Mottengeschwadern und wandlungsfähigen Ameisen

Auftakt zum Julius-Club 2014

Fast zwei Wochen vor Beginn der Sommerferien können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Julius-Clubs bereits jetzt mit Ferienlektüre eindecken. In der Stadtbibliothek Hannover und vielen weiteren Bibliotheken in ganz Niedersachsen fiel am 18. Juli 2014 der Startschuss für den seit 2007 jährlich durchgeführten Julius-Club.

Der Julius-Club ist ein gemeinsames Leseförder-Projekt der VGH-Stiftung und der Büchereizentrale Niedersachsen, bei dem Kinder und Jugendliche zwischen elf und 14 Jahren jeweils während der Sommerferien eigens ausgewählte Bücher entleihen können. Begleitet wird das Projekt von Aktionen und Workshops in den teilnehmenden Bibliotheken.

Die Auftaktveranstaltung in Hannover machte bereits neugierig auf die folgenden Aktionen: Nach einem kurzen Grußwort von Dr. Carola Schelle-Wolff, Direktorin der Stadtbibliothek, war die Bühne frei für die „Spielweiber“. Ausgehend von einzelnen Worten oder Sätzen aus den Julius-Club-Büchern, die die Kinder spontan aussuchen durften, improvisierten sie kleine Geschichten und spielten das Erzählte nach. So entstanden spontan ein Mottengeschwader zur Rettung von Juliette, einer in einem Schal gefangenen Motte, und eine Gruselgeschichte rund um Joan, die wandlungsfähige Ameise.  Wie stark die Geschichten tatsächlich den Inhalt der Bücher widergaben, können die Kinder und Jugendlichen ab sofort selbst herausfinden. Nachdem das Regal mit den ausgewählten Büchern von den Kindern enthüllt worden war, war der Andrang an der Leihstelle groß.

Ziel ist es, mit gemeinsamen Club-Treffen rund um die Bücher die Lesemotivation und die Auseinandersetzung mit dem Gelesenen vor allem auch lesefernen Kindern und Jugendlichen näherzubringen. Zum Abschluss des Julius-Clubs erhalten alle Teilnehmenden, die mindestens zwei Bücher gelesen, ein Julius-Diplom.

Alle Julius-Club-Bücher sowie alle teilnehmenden Bibliotheken können unter www.julius-club.de eingesehen werden. Zusätzliche Materialien finden Sie zudem hier auf den Seiten der Akademie für Leseförderung.

(Foto: Akademie für Leseförderung)

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