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13.05.2009, zuletzt bearbeitet am 13.05.2009

Alle wollen helfen – im Prinzip

Lüneburger Podiumsdiskussion zur Leseförderung

Illustration: Alle wollen helfen – im Prinzip

Eine Podiumsdiskussion hat am 11. Mai 2009 in Lüneburg prominente Vertreter von Kultur und Politik zu Grundsatzerklärungen zum Thema Leseförderung veranlasst. Bei der Eröffnungsveranstaltung der Aktionswoche „Lüneburg liest!“ ging es um die Rolle der öffentlichen Bibliotheken bei der Leseförderung. Die Vertreter der Bibliotheken betonten dem Bericht der Landeszeitung zufolge den Wert der Bibliotheken bei der Unterstützung des Lesenlernens sowie beim Stillen des Lese- und Wissenshungers.

Aber die Vorsitzende des Kulturausschusses des Niedersächsischen Städtetages, Dagmar Schlapeit-Beck, wies auf die Finanzschwäche der kommunalen Träger hin und forderte mehr Unterstützung vom Land. Der für Bibliotheken zuständige Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann, lobte seinerseits vor allem lokale Leseförderaktionen wie „Lüneburg liest!“ Das Land könne finanziell auch nicht aus dem Vollen schöpfen.

Hoffnungsvolle Akzente setzte neben der Geschäftsführerin der VGH-Stiftung, die viele Leseförder-Aktionen finanziell unterstützt, der Cuxhavener Landrat Kai-Uwe Bielefeld, der zugleich Vorsitzender des Büchereiverbandes Lüneburg-Stade ist. Vor allem im ländlichen Raum und in Schulen unterstütze man die Einrichtung von Bibliotheken, damit Kinder den Weg vom Vorlesen zum eigenständigen Umgang mit Büchern finden.

Zum Bericht der Landeszeitung (12.05.2009)

Bild: Wappen von Lüneburg; Quelle: Wikipedia

(am)/(am)