
In 30 Bibliotheken in Niedersachsen fiel am 12. Juni 2009 um 17.00 Uhr gleichzeitig der Startschuss für den diesjährigen Julius-Club, das Sommerferien-Leseprogramm der Büchereizentrale Niedersachsen und der VGH-Stiftung. In Nienburg läuteten Bürgermeister Henning Onkes und Frank Roemer, Regionaldirektor der VGH, dieses Ereignis ein. Zahlreiche Jugendliche nutzten die Möglichkeit, sich im Posthof, der Nienburger Stadtbibliothek, anzumelden und im Regal mit den Julius-Büchern zu stöbern.
„Der Spion aus dem Wrack“, so lautet der Titel, für den sich Jonas (11) entschieden hat. „Das Buch ist bestimmt sehr spannend!“, antwortet er auf die Frage, wieso er sich gerade für dieses Buch entschieden hat. Sein Freund Niklas (12) will „Wie und warum ich zum besten Schlagzeuger der Welt wurde!“ lesen. „Normalerweise lese ich nicht so viel, aber ich spiele Schlagzeug in einer Band. Deshalb interessiert mich diese Geschichte.“
Sara (13) liest gerne Bücher, die in der Vergangenheit spielen. „Sie nannten sie Wolfskinder“ handelt von einer Gruppe von Kindern, die ihre Eltern in den Wirren des 2. Weltkriegs verloren haben und sich nun alleine durchschlagen müssen. „Ich habe hinten im Buch gelesen, dass Kinder so etwas wirklich erlebt haben. Das hat mich angesprochen. Am besten finde ich am Julius-Club, dass es so viele Club-Treffen gibt. Ich fahre in den Sommerferien nicht weg und habe mich deshalb gleich für die Schreibwerkstatt, die literarische Schnitzeljagd und für den Book-Slam angemeldet.“
(am)/(am)