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17.07.2009, zuletzt bearbeitet am 17.07.2009

Gleichaltrige beeinflussen Leseverhalten

Wissenschaftspreis für Lüneburger Untersuchung

Illustration: Gleichaltrige beeinflussen Leseverhalten

Wenn aus Kindern Jugendliche werden, nimmt der Einfluss der Gleichaltrigen auf das Leseverhalten zu. Diese plausible Annahme hat eine empirische Studie jetzt gründlich belegt. Der Lüneburger Kulturwissenschaftler Maik Philipp befragte für seine Magisterarbeit unter dem Titel „Lesen, wenn anderes und andere wichtiger werden“ 492 Fünftklässler aus drei verschiedenen Schularten. Die Ergebnisse wurden 2008 veröffentlicht und jetzt 2009 von der Stiftung Lesen mit ihrem neuen Wissenschaftspreis ausgezeichnet. Die Jury fand, dass die Studie neue Perspektiven für die Leseförderung eröffne. Es gelte die Chance zu nutzen, Freundinnen und Freunde von Kindern aktiv in die Leseförderung einzubeziehen.

Informationen zum Autor (einschließlich eines Auszugs aus seiner Arbeit) bietet die Website der Leuphana-Universität Lüneburg. Infos über den Wissenschaftspreis findet man auf der Website der Stiftung Lesen.

Bild: Cover des preisgekrönten Buches; Bildquelle: Website der Leuphana-Universität Lüneburg

(am)/(am)