
In Niedersachsen gibt es mittlerweile viele regionale Vereine und Initiativen zur individuellen Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Leselernschwierigkeiten, die sich jedoch in ihrer Organisationsform und Arbeitsweise unterscheiden. Kann man sich trotz dieser zum Teil regional bedingten Unterschiede über ein niedersachsenweit gültiges Grundkonzept für die Aus- und Fortbildung ehrenamtlicher Leselernhelfer verständigen? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Tagung zur Aus- und Fortbildung von ehrenamtlichen Leselernhelfern am 17. August 2009 in der Akademie für Leseförderung, zu der Vertreter der Mentoren-Vereine aus allen Regionen Niedersachsens, von der Grafschaft Bentheim über Lüneburg bis Göttingen nach Hannover angereist waren.
Am Ende stand fest: Der intensive Austausch mit anderen Vereinen macht nicht nur vieles einfacher, sondern liefert auch Anregungen für die eigene Arbeit. So können in Zukunft Referenten regionsübergreifend eingesetzt und Seminare niedersachsenweit bekannt gemacht werden, unter anderem durch eine gemeinsame Fortbildungsbroschüre.
Bild von der Tagung © Akademie für Leseförderung
(uw)/(uw)