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21.08.2009, zuletzt bearbeitet am 21.08.2009

Büchervielfalt didaktisch gezähmt

ProLesen-Lehrer machen sich in Hannover über Problemschüler Gedanken

Illustration: Büchervielfalt didaktisch gezähmt

Sie entwickeln seit etwa einem Jahr Unterrichtsmaterialien zur Leseförderung in allen Fächern. Am 19. August 2009 haben sie gezeigt, dass dabei viel didaktische Kompetenz entstanden ist, die sich an neuen Herausforderungen bewährt. 30 niedersächsische Lehrkräfte unterschiedlicher Schulformen, die bei dem KMK-Projekt „ProLesen“ mitwirken, gestalteten bei einer Fortbildung an der Akademie für Leseförderung innerhalb einer Zeitstunde mit den Büchern aus der „Bücherbox“ von Jugendbuchverlagen Plakate mit Bücher-Angeboten für Problemschüler. Neben dem jeweils zu versorgenden Schülerprofil und einer Kurzvorstellung der empfohlenen Titel lieferten einige Arbeitsgruppen auch ein mehrstufiges Modell für den Einsatz der Bücher und bildeten all das auf optisch einprägsamen Plakaten ab.

Die Seminarteilnehmer aus drei verschiedenen niedersächsischen Regionen gaben aber nicht nur eigene Talentproben ab, sondern ließen sich auch vom Akademie-Team weitere Leseförder-Methoden für ihren methodischen Werkzeugkasten vorstellen. Schließlich bot das Treffen Gelegenheit zu Zwischenbilanz und Feinabstimmung innerhalb des Projekts. Auf der Zielgeraden von ProLesen soll nämlich verstärkt auf den roten Faden, das Zusammenwachsen von Einzelstunden zu Gesamtkonzepten geachtet werden.

Bild: eines der Poster aus den Seminargruppen; Bildquelle: Akademie für Leseförderung

(am)/(am)