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23.04.2010, zuletzt bearbeitet am 05.05.2010

Leseland Niedersachsen

Ausstellung im Landtag eröffnet

Illustration: Leseland Niedersachsen

Niedersachsen ist ein Leseland. Diese Botschaft kam am 22. April 2010 aus dem Niedersächsischen Landtag. Anlass war die Eröffnung der Ausstellung „Leseland Niedersachsen“ über 20 Leseförder-Projekte und 23 Lesenetzwerke vor Gästen aus dem ganzen Land. Landtagsvizepräsident Dieter Möhrmann und Georg Ruppelt als Leiter der Akademie für Leseförderung betonten die Bedeutung des Lesens und lobten das Leseförder-Engagement der vielen lokalen Netzwerke, und Volker Klotz aus Bozen berichtete über das Leseland Südtirol im Dreieck Familie – Schule – Bibliotheken.

Dabei wurde deutlich, dass die konkreten Leseförder-Aktivitäten in beiden Ländern von der Autorenlesung bis zur Bibliotheksrallye ähnlich vielfältig und zahlreich sind. Aber die Südtiroler haben besonders gute strukturelle Rahmenbedingungen geschaffen, unter anderem durch die gezielte Ausbildung von Lehrern zu Leseförderern und durch vielfältige Absprachen zwischen Bibliotheken und Schulen sowie die Einrichtung vieler Kombi-Bibliotheken (Schulbibliothek als öffentliche Bibliothek). Dadurch sorgen sie für eine gleichmäßige Versorgung des Landes in der Fläche.

Zumindest die Ausstellung „Leseland Niedersachsen“ ist ebenfalls für alle zugänglich: bis zum 14. Mai (außer 27.-30.4.) montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr in der Wandelhalle des Landtags und danach unter anderem im Juni 2010 in Nienburg und im November 2010 in Oldenburg bei der Kinderbuchmesse KiBuM. Dann können begleitend die lokalen Partner das tun, was bei der Eröffnung der Ausstellung im Landtag die Percussion-AG der Käthe-Kollwitz-Schule tat: trommeln für die Leseförderung.

Bild: Besucher entdecken die Ausstellung

(am)/(am)