
Man kann gar nicht zu früh mit der frühkindlichen Sprachförderung anfangen, wenn man Kinder zu Lesern machen möchte. Dieser Gedanke stand im Mittelpunkt der diesjährigen Aktionswoche „Lüneburg liest!“ Vom 31. Mai bis zum 4. Juni 2010 bot das Netzwerk Leseförderung Lüneburg (NLL) ein vielfältiges Programm mit Leseanreizen nicht nur für das Vorschulalter, aber mit besonders viel Angeboten für das Publikum der ganz Kleinen.
Die Mitbegründerin des Lesenetzwerks Lüneburg und Leuphana-Professorin Christine Garbe betonte bei der Eröffnung der Woche in der Handwerkskammer Lüneburg die Bedeutung der frühkindlichen Förderung: Der Keim für den Erwerb der Schriftsprache müsse bereits in der Familie und in vorschulischen Einrichtungen gelegt werden. Studierende der Leuphana Universität hatten dafür zehn Projekte entwickelt bzw. mitbetreut, von der Hörspielwerkstatt mit einer Kindertagesstätte über eine Neuauflage des „Lesens an ungewöhnlichen Orten“ speziell für Kindergartenkinder bis zur Verklanglichung der Geschichte von „Ferdinand der Frosch“ mit einem musikalischen Früherziehungskurs der Musikschule.
Bild: Logo des Netzwerks Leseförderung Lüneburg e.V. (NLL)
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