Logo

29.06.2010, zuletzt bearbeitet am 30.06.2010

Leseland-Ausstellung macht Station in Nienburg

Multikulturelles Bücherbüffet als Begleitveranstaltung

Illustration: Leseland-Ausstellung macht Station in Nienburg

Nach dem Auftakt im Niedersächsischen Landtag im April hat die Ausstellung „Leseland Niedersachsen“ mit 20 Leseförderprojekten im Juni 2010 die zweite Station ihrer Rundreise durch Niedersachsen erreicht: das Vestibül des Rathauses in Nienburg. Die Initiative dazu hatte Rosemarie Isensee ergriffen, die Leiterin des Nienburger Buchstart-Projektes. Während des für Neubürgerinnen und Neubürger Nienburgs organisierten Tages der Offenen Tür im Rathaus wurde die Ausstellung von Bürgermeister Henning Onkes und Rosemarie Isensee eröffnet.

Zeitgleich fand ein multikulturelles Picknick mit verschiedenen Darbietungen aus unterschiedlichen Ländern statt. Dazu gehörte auch ein mehrsprachiges Bilderbücherbüffet mit Lesungen auf Spanisch, Türkisch, Russisch, Englisch und Deutsch. Ricardo aus Bolivien trug die Geschichte vom „Löwen, der nicht schreiben konnte“ auf Spanisch vor, eine Mutter die Geschichte vom „Grüffelo“ auf Türkisch, und eine Philippinin las auf Englisch. Entsprechend nahmen besonders viele Einwohnerinnen und Einwohner mit Migrationshintergrund an der Führung durch die Ausstellung teil.

Erste Ideen, wie in Zukunft die Mehrsprachigkeit von Kindern unter Berücksichtigung ihrer Muttersprache gefördert werden kann, sind in Nienburg bereits vorhanden. Unter anderem soll es eine Ausbildung von ehrenamtlichen Vorlesepaten geben, die jeweils in ihrer Muttersprache vorlesen.

Bild: Grüffelo auf Türkisch; Foto: Akademie für Leseförderung (A. Märk-Bürmann)

(am)/(am)