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30.07.2010, zuletzt bearbeitet am 30.07.2010

Unser Dorf liest

Coppenbrügge lud zum zwölften Mal zur Lesewoche ein

Illustration: Unser Dorf liest

Lesewochen sind kein Monopol der Städter. Das bewies Ende Juni 2010 der Flecken Coppenbrügge, der unter dem Motto „Unser Dorf liest“ zum zwölften Mal zur Lesewoche einlud. Das Programm bot etablierte Werke von Anton Tschechow, Johann Peter Hebel und Mark Twain, aber auch eine Lesung aus dem Schmunzelbuch „Das Ungeheuer von Well Ness“ von Robert Gernhardt, Bernd Eilert und Peter Knorr sowie das Krimi-Debüt des Berliner Anwalts Ferdinand von Schirach. Die Lesungen fanden bei gutem Wetter statt und mobilisierten etwa 30 Leserinnen und Leser im Alter von 18 bis über 70. Der Publikumszulauf litt dagegen etwas unter der gleichzeitig stattfindenden Fußball-WM in Südafrika.

Das Coppenbrügger Projekt „Unser Dorf liest“ basiert auf dem gleichnamigen Projekt, das 1997 landesweit vom Friedrich-Bödecker-Kreis Niedersachsen zur Leseförderung ins Leben gerufen und gefördert worden war. Das damals auf zwei Jahre begrenzte Projekt hat sich in Coppenbrügge verselbstständigt. Projektsprecher ist der Buchhändler Heiner Stender, Zwillingsbruder des hannoverschen Buchhändlers und Lesementors Otto Stender.

Bild: Logo des Coppenbrügger Projekts; Quelle: Rundbrief „Lesezeichen

(am)/(am)