Lesen und Gender

Basierend auf der Annahme, dass Jungen anders und Anderes lesen als Mädchen, gelten Jungen als eigene Zielgruppe in der Leseförderung. Studien belegen, dass Jungen und Mädchen sich in der Auswahl der Lesestoffe, in der Art, wie sie lesen und zum Lesen motiviert werden können und in den Lesegewohnheiten bzw. der Lesehäufigkeit unterscheiden. Unterschiede zeigen sich auch im Umgang mit Medien.  In der Leseförderung etabliert sich der Ansatz der gendersensiblen Leseförderung. Dabei weist der Begriff Gender auf die Faktoren hin, die im Verlauf der Lesesozialisation die Leseentwicklung von Mädchen oder Jungen beeinflussen können. Dass sich viele Mädchen auch für Fußballbücher interessieren können und dass es Jungen gibt, die gern Liebesromane lesen, zeigt, dass nicht nur das Geschlecht die Faktoren bestimmt, die die Lesemotivation beeinflussen. Im Einsatz vielfältiger Methoden und Herangehensweisen an Texte unterschiedlichen Genres sowie über multimediale Leseangebote wird in der Leseförderung versucht, den individuellen Leseinteressen und -kompetenzen gerecht zu werden.

Materialien

Projekt "1:0 fürs Lesen": Broschüre und Videoclip
Literaturliste zum Thema Fußball
"Von Idioten umzingelt?!" - PPT-Vortrag: Was uns Greg, Ben und andere Buchhelden über die Leseförderung verraten

Eine Fülle an Leseempfehlungen bietet die Seite www.boysandbooks.de, die sich an Schulen, Bibliotheken und Eltern wendet und gezielt Bücher für Jungen zwischen 6 und 18 Jahren rezensiert. Ergänzt wird das Angebot durch Informationen zur Leseförderung von Jungen und die Vermittlung aktueller Leseforschung.

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