Aktuelles - Medientipps

Mit „Fit im Lesen“ stellt der Mildenberger Verlag ein umfangreiches Material aus abwechslungsreichen Erzähltexten und Arbeitsblättern zum Lesetraining  und -verständnis für die Klassenstufe drei im praktischen Ringordner bereit. Darin wird zunächst ein Überblick über die aktuellen Grundlagen der Lesedidaktik sowie Hinweise zum Einsatz der Kopiervorlagen gegeben. Die 25 Texte verschiedener Gattungen, wie z.B. Erzählung, Sage, Brief oder Dialog, sind sechs Gebieten des Sachunterrichts zugeordnet.
Die bereits durch andere Titel zur Literacy-Erziehung bekannte Medienpädagogin Sylvia Näger bietet Erzieherinnen/Erziehern und weiteren Fachkräften in der frühkindlichen Bildung Tipps, wie sie die Krippe lesefreundlich gestalten und so bereits kleine Kinder an Bücher heranführen können. Sie weist auf die Bedeutung von Bilderbüchern, Geschichten, Schriftzeichen und Vorlesen für die literarische Entwicklung von Kindern hin. Sie zeigt Tipps auf, wie Bücher in der Krippe ansprechend präsentiert werden können, nennt Kriterien für die Buchauswahl und gibt konkrete Buchempfehlungen.
In diesem sehr empfehlenswerten, praxisorientierten Band wird ein Konzept der Methode Tandemlesen für den Einsatz im Deutschunterricht in den Jahrgangsstufen drei und vier vorgestellt. Das Tandemlesen ist ein Lautleseverfahren zur Förderung der Leseflüssigkeit, bei dem die Kinder kürzere Texte innerhalb von 10 bis 15 Minuten mehrfach halblaut vorlesen. Um eine Verbesserung der Leseleistungen zu erzielen, sollte die Methode mehrmals wöchentlich durchgeführt werden.
Die sehr guten Freunde Otto und Matti kennen sich von kleinauf. Sie führen in einem beschaulichen Stadtteil Berlins mit veganen Cafés und Kinderkleidungsläden ein behütetes Leben mit Freizeitbeschäftigungen wie Fechten, Mathenachhilfe, Klavierunterricht und Yoga. Viel zu brav, findet Otto. Da passt es gut, dass die beiden Jungen für den Musikunterricht einen Gangster-Rap im Stil des 13-jährigen Youtube-Rappers „Bruda Berlin“ machen sollen. Zeit also, sich ein paar Gangster-Hobbys zuzulegen, Regeln zu brechen und ein wilderes Leben zu beginnen.
Das aktuelle Heft der Zeitschrift Grundschule (Westermann-Verlag) widmet sich dem Thema „Lesen“. Nach einem grundlegenden Beitrag zur Bedeutung der Lesekompetenz für den Bildungserfolg von Prof. Dr. Cornelia Rosebrock werden gute Praxisideen vorgestellt, die unter anderem einen Beobachtungsbogen zur Ermittlung der Lesefähigkeiten in den Klassen 3/4 sowie eine Übersicht zu Lautlese- und Diagnoseverfahren zur Leseflüssigkeit beinhalten.
Als Paul eines Tages nach der Schule die Wohnungstür aufschließt, macht er die Bekanntschaft mit Zippel. Zippel ist ein Schlossgespenst, das – wie der Name schon sagt – in einem Schloss lebt, neuerdings in dem Türschloss der Wohnungstür von Pauls Familie. Da das Türschloss nun jedoch klemmt, soll es ausgewechselt werden. Paul und vor allem Zippel lassen sich eine Menge einfallen, damit das kleine Gespenst nicht sein Zuhause verliert. Mit Spuken und Kettenrasseln kennt sich Zippel allerdings nicht so gut aus, dafür reimt er gerne und stellt eine Menge Unfug an.
Nora Krug setzt sich in ihrer graphic memoire „Heimat. Ein deutsches Familienalbum“ mit der Frage auseinander, inwiefern ihre Großeltern eine aktive Rolle während des NS-Regimes spielten. Ein Gespräch mit einer KZ-Überlebenden auf einer New Yorker Dachterrasse ist dabei sowohl Auslöser für diese Auseinandersetzung der Auswanderin Nora Krug mit ihrer (alten) Heimat und ihrer Familiengeschichte als auch Beginn der gelungen Dokumentation.
Frau Tossilo kehrt von einer Reise mit einem vertauschten pinken Rollkoffer zurück, in dem sich ein wunderschöner Stein befindet. Dieser entpuppt sich als Drachenei, aus dem im Schlafzimmer ihrer Hochhauswohnung ein sprechender Drache schlüpft. Ein Drache ist immer auf die Person geprägt, die er nach dem Schlüpfen als erstes sieht: In Kurmos Fall ist das Frau Tossilo, die er am liebsten rund um die Uhr um sich hätte. Da diese mit der Drachenaufzucht jedoch völlig überfordert ist, wird sie von den Nachbarskindern Janka und Johann unterstützt.
Das Eichhörnchen Lenni genießt den gesamten Sommer, anstatt sich – wie die anderen Tiere – einen Essensvorrat für den Winter anzulegen. Erst als der Sommer vorbei ist, erkennt Lenni seinen Fehler. Zum Glück erspäht er noch einen letzten Zapfen an einem Baum. Aber auch Finn, der schon fleißig Futter gehortet hat, sieht den Zapfen und will ihn unbedingt haben. Ein rasanter Wettlauf und ein Streit zwischen den zwei Eichhörnchen um diesen letzten Zapfen sind die Folgen.
Moby Dick ist eine der bekanntesten Abenteuergeschichten. Die erste Veröffentlichung erschien 1851. Seitdem wurde der Roman in viele Sprachen übersetzt und bereits 1926 das erste Mal verfilmt. Zahlreiche weitere Verfilmungen folgten.

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