Praxis der Lautleseverfahren

Lautleseverfahren sind nachweislich die Methode zur Förderung der Leseflüssigkeit, die Voraussetzung für das Leseverstehen ist.

Neben der kurzen Darlegung theoretischer Grundlagen zur Leseflüssigkeit und Beschreibung des Förderverfahrens Lautlese-Tandem berichten in dem Fachbuch „Praxis der Lautleseverfahren“ Kolleginnen und Kollegen von der Anwendung der Lautleseverfahren im Schulalltag. Der Praxisband bietet Antworten auf Fragen wie: Wie können Lautleseverfahren mehrmals pro Woche in der Schule umgesetzt werden, ohne dabei nur den Deutschunterricht zu belasten? Inwieweit ist eine Kombination von Lautleseverfahren mit der Anbahnung von Lesestrategien möglich? Welche Möglichkeiten eröffnen sich darüber hinaus in der Einzelförderung?
Zudem werden viele weitere Varianten des wiederholten Lautlesens für Einzel- und Partnerarbeit vorgestellt. Dazu gehören u.a. als kurze Übungen "Wandern", „Bergsteigen“, „Lesen auf der Treppe“ sowie das „Spiegellesen“ und als umfangreicheres Verfahren das Mono- und Stereolesen. Durch diese Vielzahl an methodischen Ideen kann das regelmäßige Lesetraining im Unterricht abwechslungsreich und motivierend gestaltet und einer heterogenen Schülerschaft angepasst werden. Ein Kapitel widmet sich dem Einsatz von Lautleseverfahren bei Menschen mit geistiger Behinderung.

Sabine Kutzelmann; Cornelia Rosebrock: Praxis der Lautleseverfahren. Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren, 2018

© Cover: Schneider, Hohengehren

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