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Lesende Hunde? Eine herrlich witzige Comicgeschichte für Erstleser:innen

© Kibitz

Während eines Spaziergangs mit seinem Herrchen entdeckt Leo Schilder mit Buchstaben und er möchte unbedingt wissen, was darauf steht. Sein erstes gelesenes Wort lautet „EIS“ – ein Erfolgserlebnis, das seine Neugier erst richtig entfacht. Schnell erkennt er: „Der Trick sind die Buchstaben!“ Von da an gibt es für ihn kein Halten mehr.

Besonders die Stadt wird zu Leos Leseparadies. Straßenschilder, Schaufenster, Wegweiser – überall gibt es Neues zu entziffern. Selbst der Hauptbahnhof wird zum Lieblingsziel des lesebegeisterten Hundes. Lange Spaziergänge über Wiesen und Felder? Fehlanzeige. Zum Leidwesen seines Herrchens zieht es Leo nur noch dorthin, wo es möglichst viel zu lesen gibt. „Wozu habe ich mir überhaupt einen Hund angeschafft?“, fragt sich das Herrchen schließlich. Doch dann hat er eine geniale Idee: Er stellt selbst Schilder mit herrlich langen Wörtern wie „Hundehalterbewegungswege“ entlang seiner Lieblingsstrecke auf – bis fast zum Strand. Dort zeigt sich schließlich, dass Lesen sogar Leben retten kann.

Andreas Greve (Text) und Lena Winkel (Illustrationen) erzählen mit viel Humor und feinem Gespür für kindliche Lesefreude mit ihrem pointierten Text und abwechslungsreich sowie dynamisch gestalteten Comiczeichnungen eine originelle Geschichte über die Faszination des Entzifferns. Die klar und spannend aufgebaute Comicgeschichte mit ihren überraschenden Wendungen macht Lust aufs Lesenlernen und lädt dazu ein, erste Wörter gleich selbst auszuprobieren. Gemeinsam mit Erwachsenen entdecken Kinder spielerisch, wie aus einzelnen Buchstaben Wörter und aus Wörtern kleine Abenteuer werden – eine ebenso unterhaltsame wie motivierende Lektüre für Vor- und Grundschulkinder. 

Andreas Greve und Lena Winkel: Lass das Lesen, Leo! Hamburg: Kibitz, 2026. Ab 5 Jahren