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Quatschgedichte, witzige Sprachspielereien und Nachdenkliches

Buchcover: Der singende Gorilla

© Dudenverlag

Dort pöbelt Lilifee gegen die ihr zugeschriebene Rolle als Fee in Rosa, hier wird die so selten gewordene Freiheit in einem Vogelkäfig ausgestellt und weiter hinten dreht sich – im wahrsten Sinne der Worte – alles ums Anderssein. „In Gedichten ist [eben] alles möglich!“ Suli Puschban trägt in ihrer Gedichtsammlung „Der singende Gorilla. Reime und Lyrik für Kinder“ allerlei kurze und lange lyrische Texte und Lieder verschiedener Künstlerinnen und Künstler zusammen. Einige von ihnen sind mit Erklärungen und Handlungsaufforderungen versehen: Eine Sprachspielerei entsteht, weil ein „bi“ nach jedem Vokal eingefügt wird, und das soll auch gleich selber ausprobiert werden. Ein anderer Text soll am besten gerappt werden. Unterbrochen werden die Gedichte, Lieder und Reime immer wieder von persönlichen Gedanken und Erklärungen der Autorin, die als kleine Hinführung zur nachfolgenden Gruppe von Texten fungieren.

Karsten Teich trägt die liebevollen, witzigen Buntstiftillustrationen bei, die die Texte veranschaulichen, ergänzen und kommentieren. Allein diese Text-Bild-Kombinationen laden schon zu zahlreichen Gesprächen über das Gelesene ein.

Diese Sammlung eignet sich für den privaten Lektürespaß (Kinder und Erwachsene) ebenso wie für den schulischen Einsatz in der Primar- und der Unterstufe. Sie hat hohen Aufforderungscharakter zum Mit- und Nachmachen, Vortragen, Nachdenken oder auch einfach nur zum Genießen und Erfreuen!

Suli Puschban und Karsten Teich: „Der singende Gorilla. Reime und Lyrik für Kinder“. Berlin: Dudenverlag, 2021. Ab 6 Jahre.

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